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Wahl der Fußballer und Mannschaften
des Jahres 2005 im Kreis Birkenfeld


Der Wahlmodus:

Auch der Wahlmodus ist ein wenig anders als in den vergangenen Jahren: Sie, liebe Leser, können Mitglied in der Jury werden, die sich ansonsten aus Spielleitern, Schiedsrichtervertreter, Trainern, aktiven Spielern, Sponsoren und der Nahe-Zeitung zusammensetzt. Dabei werden immer 50 Leserstimmen bei der endgültigen, geheimen Wahl in eine Jurystimme umgewandelt.

Nahe Zeitung vom 18.06.2005, Seite 30.



Die Nominierten:

Fußballer des Jahres
  • Johannes Adam (SC Birkenfeld): Er war der überragende Abwehrspieler beim Landesliga-Zweiten SC Birkenfeld, spielte eine klasse Saison. Dabei verlegt er sich allerdings nicht nur aufs Verteidigen, er übt auch Druck nach vorne aus. Vor allem beim Umschalten von Abwehr auf Angriff ist er sehr dynamisch. Obwohl er hinten spielt wie ein alter Hase, zählt er noch zu den ganz Jungen. Extrem zweikamp- und kopfballstark.
  • Krzysztof Maslanka (TuS Kirschweiler): Mit seiner Erfahrung gab er dem jungen Kirschweilerer Team die richtige Richtung und führte es als Spielertrainer zur Meisterschaft in der Bezirksklasse. Er holte bei seiner ersten Trainerstation gleich den Titel, noch dazu an seiner alten Wirkungsstätte, im Idarer Haag. Trotz seines Alters zählt er nicht nur in der Bezirksklasse noch zu den Topspielern. Maslanka kann eigentlich alles, was ein Fußballer braucht, ist nach wie vor auch läuferisch topfit.
  • Michael Randolph (TuS Hoppstädten): Der Ex-FCKler und Neu-Idarer überzeugt auf dem Platz durch seine Schnelligkeit, seine Beidfüßigkeit, die gefährlichen Standards und seinen großen Drang zum Tor. Obwohl er im Mittelfeld zu Hause ist, gehen extrem viele Treffer auf seine Kappe. Mit seinem dynamischen Spiel trug er einen großen Teil bei zum Hoppstädtener Aufstieg in die Landesliga bei.
  • Thorsten Schäfer (SC Idar-Oberstein): Er war der überragende Spieler beim SC Idar-Oberstein in der vergangenen Saison., einer der wenigen, die sich mit aller Kraft gegen den Abstieg wehrten. Er überzeugt durch tolle Zweikampfwerte, seine Laufbereitschaft und seinen Einsatz. Oft hatten die Zuschauer das Gefühl, dass der Abwehrmann überall auf dem Platz zu finden war. Fast grotesk ist, dass Schäfer die wohl beste Saison seiner Karriere spielte, der SC aber trotzdem abstieg
  • Holger Werle (SV Nohen): Er ist sicher der Vater des Nohener Aufstiegs in die Bezirksliga. Der gute Techniker und sehr gefährliche Schütze ist der Kopf seiner Mannschaft, der Antreiber, der den SV hoch gebracht hat. Er zeigte in diesem Jahr, dass er nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer ein guter ist.

Fußballerin des Jahres
  • Bianca Brombacher (SV Niederhambach): Mit ihrer Schnelligkeit ist sie vor allem torgefährlich. Ihre präzisen Flanken sind gefürchtet. Das Besondere an ihr: Sie macht ihre Treffer nicht nur in der Fußball-Verbandsliga, sondern auch in der Handball-Oberliga.
  • Simone Gans (TuS Mackenrodt): Sie ist die souveräne Abwehrchefin beim TuS, gehört zu den stärksten Abwehrspielerinnen der Klasse. Im Spiel ist Simone Gans wohl die schnellste Spielerin in der Bezirksliga, überzeugt deshalb vor allem auch in brenzligen Situationen.
  • Daniela Georg (SV Niederhambach): Der Kopf des SV Niederhambach. Die Spielführerin überzeugt vor allem durch einen starken linken Fuß, gefährliche Standards und ihren Zug zum Tor.
  • Michele Hobein (TuS Mackenrodt): Die Stürmerin gehört technisch zu den besten Spielerinnen im Kreis, ist sehr torgefährlich. Michele Hobein bindet die Abwehr und verschafft ihrem Team dadurch weitere Chancen.
  • Julia Spanier (SC Kirn-Sulzbach): Sie ist eine der Führungsspielerinnen beim SC, ihr Teamgeist und das gute Auge für die Mitspielerinnen zeichnen sie aus. Außerdem hat sie einen strammen Schuss, ist auch für Tore aus der Entfernung oder nach Freistößen gut.

Schiedsrichter des Jahres
  • Thomas Brust (SV Schmidt-hachenbach): Er ist ein Allrounder, hat sehr lange Fußball gespielt und während der aktiven Karriere angefangen zu pfeifen. Dabei hat er sich schnell zur Bezirksliga hochgearbeitet. Er ist vor allem sehr zuverlässig und auch sehr gut an der Linie.
  • Miriam Dräger (SC Kirn-Sulzbach): Sie hatte in dieser Saison den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere und durfte das Frauen-Pokal-Endspiel in Berlin pfeifen. Ist im Südwesten die einzige Oberlliga-Schiedsrichterin. Auf dem Platz überzeugt sie durch Konsequenz und klare Linie.
  • Christina Jaworek (SV Niederhambach): Die junge Schiedsrichterin pfeift bereits zweite Frauen-Bundesliga. Dort hat sie sich in ihrem ersten Jahr hervorragend geschlagen. Bei den Männern pfeift sie bis zur Bezirksliga, das erste Landesligaspiel soll aber bald kommen.
  • Patrick Nikodemus (SV Weiersbach): Pfeift bis zur Verbandsliga, wo er seit mehreren Jahren immer in der Spitzengruppe steht. Ist in der Oberliga ein äußerst zuverlässiger Assistent.
  • Markus Schwinn (TuS Hintertiefenbach): Pfeift seit zwei Jahren in der Landesliga, wo er so überzeugt hat, dass er als Ersatzmann in die Verbandsliga gekommen ist. Er hat auf dem Platz eine sehr ruhige und souveräne Art.


Nahe Zeitung vom 22.06.2005, Seite 11 und
Nahe Zeitung vom 28.06.2005, Seite 27.

Männer-Teams
  • SC Birkenfeld: Der SC kam auf Platz zwei in der Landesliga ein. Dabei legte das junge Team Mitte der Saison eine beeindruckende Serie hin: 20 Spiele lang blieb es ungeschlagen, landete durch diesen Zwischenspurt ungefährdet auf dem zweiten Platz. In den Aufstiegsspielen zur Verbandsliga scheiterten die Birkenfelder zwar, allerdings an Arminia Ludwigshafen, die in wohl auch der Oberliga hätte mithalten können.
  • TV Hettenrodt: Der Meister der Kreisliga West bewies, wie sehr es im Fußball auf gute Stimmung im Team ankommt. Die verschworene Gemeinschaft - fast ein Familienbetrieb - setzte sich im Topspiel gegen den SV Weiersbach 1b durch, von da an lief es wie am Schnürchen, Platz eins spielten sie souverän heraus. Das Tolle am TV: Fast alle Spieler stammen tatsächlich auch aus Hettenrodt.
  • TuS Hoppstädten: Die Hoppstädtener schafften in der letzten Saison unter Trainer Hans- Jürgen München den Aufstieg in die Landesliga. In einer spannenden Bezirksligasaison landeten sie auf Rang zwei hinter Meister SG Hüffelsheim, den sie jedoch zwei Mal schlagen konnten. In den Aufstiegsspielen gegen den hoch gehandelten FC Münchweiler setzten sie sich souverän durch, machten in zwei Partien alles klar.
  • TuS Kirschweiler: Der Meister in der Bezirksklasse Nahe West schaffte den direkten Wiederaufstieg. Das junge Team verhalf dem "alten Hasen" Krzysztof Maslanka bei dessen erster Trainerstation gleich zum ersten Meistertitel - und das an seiner alten Wirkungsstätte, dem Idarer Haag. Man darf gespannt sein, wie die Kirschweilerer in der Bezirksliga mithalten werden.
  • SV Nohen: Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga landete der SV den größten Erfolg in seiner Vereinsgeschichte. Mit nur einem Punkt Rückstand war er zuvor Zweiter in der Bezirksklasse West geworden. Die Aufstiegsspiele gegen den FSV Bretzenheim gewannen die Nohener souverän, erledigten die Geschichte in Hin- und Rückspiel. Nicht unschuldig am Erfolg ist sicher Holger Werle, der vor der Saison als Spielertrainer zum SVN kam.

Frauen-Teams
  • SC Kirn-Sulzbach: Der SC Kirn-Sulzbach lieferte sich mit dem TuS Mackenrodt ein heißes Rennen in der Bezirksliga und beim Oddset-Bezirkspokal. Heraus kamen gleich zwei Endspiele. Die Kirn-Sulzbacherinnen sicherten sich in einer starken Partie den Meistertitel. Den SC zeichnet vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit aus, er spielt als Kollektiv.
  • TuS Mackenrodt: Der TuS hat eine anstrengende Saison hinter sich. Trotz Personalproblemen hielt er sowohl in der Liga, als auch im Pokal mit, kam in zwei Endspiele. Während die Mackenrodterinnen die Partie um die Meisterschaft verloren, holten sie sich den Bezirkspokal dank einer sehr guten zweiten Hälfte und ihrer starken Einzelspielerinnen.
  • SV Niederhambach: Die Niederhambacherinnen spielte erneut eine starke Verbandsligasaison, wurden Dritte. Lange Zeit hielten sie den Dreikampf mit dem TuS Niederkirchen 1b und dem FV Dudenhofen offen, hatten am Ende lediglich zwei Punkte Abstand auf den Ersten und einen Zähler auf den Zweiten.
Jugend-Teams
  • VfR Baumholder, U-16-Mädchen: Die Baumholderinnen gewannen alles, was es auf Bezirksebene zu gewinnen gab. Noch besser: Kein Team im Bezirk konnte sie schlagen.
  • SG Brücken, B-Junioren: Die Brückener wurden ungeschlagen Kreismeister. Im Pokal war erst im Halbfinale Schluss. Das starke Team stellte auch Spieler bei den Rinzenberger A-Junioren.
  • SC Idar-Oberstein, A-Junioren: Die Idarer holten die Kreismeisterschaft. Noch viel besser aber ist: Sie spielen in der kommenden Saison in der Verbandsliga, haben sich den Aufstieg in einer packenden Partie gegen Viktoria Merxheim gesichert.
  • SG Hochwald Rinzenberg, A-Junioren: Im Finale des Kreissparkassen-Cups besiegte die SGH den Meister SC Idar, holte sich den Pott. Kein Wunder, in der Liga kamen die Rinzenberger immerhin auf den zweiten Rang.
  • SG Veitsrodt, B-Junioren: Die SG ist der stärkste Kreisvertreter in der B-Junioren-Bezirksliga. Dort landete sie auf dem vierten Platz. Außerdem sicherte sie sich den Kreissparkassen-Cup.


Nahe Zeitung vom 18.06.2005, Seite 30 und
Nahe Zeitung vom 25.06.2005, Seite 31.
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